Schussfestigkeitsprüfung bei der Sektion Augsburg

v.links: Richter : F.Mergler, Hundeführer: Gerhard Fischer, 1.BDK-Vorsitzender Torsten Erlenmeier

Mitte September 2023 führte die Sektion Augsburg eine Stöberprüfung durch, bei der vorher die Schussfestigkeitsprüfung abgelegt werden konnte, wenn ein gemeldeter Teckel sie noch nicht vorweisen kann. Es ist die erste jagdliche Prüfung, bei der der Jagdgebrauchshund in Ausbildung nachweisen muss, dass er „schussfest“ ist.

Die Schussfestigkeitsprüfung (Sfk) wird gem. PO DTK i.V. PO JGHV durchgeführt. Der zunächst angeleinte Hund wird geschnallt und voran geschickt. Hat sich der Hund ca. 30 m vom Hundeführer/Schützen entfernt, erfolgen zwei Schrotschüsse. Der Hund darf keinerlei Angstreaktion zeigen.

Der Nachweis der Schussfestigkeit ist die Voraussetzung

für alle jagdlichen Prüfungen, die nun folgen. Ich nutzte die Möglichkeit und meldet mein 9 Monat alten Rauhaarteckel Baron-Max vom Tegernsee zur Schussfestigkeitsprüfung an, welche er auch problemlos bestand. Nach Beendigung der Schussfestigkeitsprüfung richtet ich mit meinen Richterkollegen Krammer und Mergler die angesetzte Stöberprüfung. Die gesamte Prüfung wurden vom 1. Vorsitzenden des BDK Torsten Erlemeier begleitet, was der Prüfung eine besondere Note beimaß.

Auszug aus der Prüfungsordnung (PO) des DTK

Anlagenprüfungen – Schussfestigkeit

1.  Ein Hund kann an einer Gebrauchs- oder Anlagenprüfung nur teilnehmen, wenn er die Schussfestigkeit nachgewiesen hat.
2.  Die Prüfung der Schussfestigkeit kann mit einer Gebrauchs- oder Anlagenprüfung verbunden werden.
3.  Vor dem Beginn der Prüfung sind für alle teilnehmenden Hunde zwei Schrotschüsse zur Gewöhnung abzugeben.
4.  Die Hunde werden einzeln und unangeleint im freien Feld geprüft.
5.  Zur Prüfung der Schussfestigkeit hat sich der Hund in freier Suche mindestens 30 m vom Führer zu entfernen.
Das Kommando für zwei abzugebende Schüsse während der freien Suche gibt ein Richter.
Hunde, die Angstreaktionen zeigen, sind frühestens nach 30 Minuten nochmals zu prüfen. Reißen sie auf den
Schuss hin aus oder versuchen, sich zu verkriechen, sind sie schussscheu.
6.  Der Schussfestigkeitsnachweis kann auch über den Wassertest erbracht werden.
7.  Die Sfk wird zuchtbuchmäßig erfasst.

Im Gegensatz zu der Schussfestigkeitsprüfung des DTK muss beim JGHV der Hundeführer selbst schießen.